Seit 20 Jahren mit Herz und Hirn dabei

Unser Kollege Franz Söder feierte im Sommer sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Wir befragten den Konstrukteur, der außerdem bereits seit 10 Jahren im Betriebsrat tätig ist, zu seinem Werdegang, der Arbeit bei PrehKeyTec und seinen Zukunftswünschen.

 

Hallo Franz, auch du bist jetzt schon seit 20 Jahren bei der PrehKeyTec dabei. Was hast du in deiner Zeit davor gemacht?

Nach der Schule machte ich eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bei der Forbach GmbH in Bad Neustadt. Beruflich konnte ich mich nach der Lehre in der Betriebsmittelkonstruktion kreativ austoben. Ich spielte nun mit dem Gedanken, auf die BOS zu gehen, um dann im Anschluss zu studieren. Meine Familienplanung machte mir da allerdings einen Strich durch die Rechnung – ich musste nun eine kleine Familie ernähren. Neben meinem Job machte ich Weiterbildungen zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker und später (2008) zum geprüften technischen Betriebswirt IHK.

In den 14 Jahren bei der Firma Forbach konnte ich durch ein sehr breitgefächertes Aufgabengebiet unwahrscheinlich viel Erfahrung sammeln. Mit viel Spaß entwickelte ich überwiegend Folgeverbundwerkzeuge und zahlreiche Montage, Biege-, Löt-, und Pneumatikvorrichtungen – meist für intern, aber später zunehmend auch für externe Firmen. Eine besondere Herausforderung für mich waren Spezialwerkzeuge für eine Fertigungsstraße bei AEG für Herdrückwände. Hier gab es nichts „von der Stange“ und es waren immer individuelle Lösungen gefragt. Ab und zu durfte ich auch noch richtig mit Anpacken und Sonderdrehteile mit einer CNC-Drehmaschine herstellen.

1995 wechselte ich in die Produktentwicklung. Auch hier wurde mir viel geistiger Freiraum gelassen, sodass ich schon bald einige Patente anmelden lassen konnte. Nachdem sich ein Verkauf der Forbach GmbH andeutete, begann ich mich neu zu orientieren und wechselte 1999 zur Preh GmbH in die mechanische Konstruktion.

 

Was ist das Besondere an deiner Arbeit bei PrehKeyTec?

Ich arbeite immer noch mit dem gleichen Elan und Schöpfungsdrang wie damals. Eine neue spannende Herausforderung bei PrehKeyTec war z. B. die Einführung neuer ERP-Systeme wie SAP R/3, SAP Business byDesign und Microsoft Dynamics AX. Auch heute kann ich mit meiner technischen Erfahrung meine Kollegen unterstützen, wenn es um Instandhaltung und Optimierung der Werkzeuge und Anlagen in der Firma geht.

 

Was weißt du an der PrehKeyTec zu schätzen?

Das Wichtigste, neben den sehr guten Rahmenbedingungen, ist für mich persönlich das harmonische Miteinander. Viele Kolleginnen und Kollegen sehe ich gleichermaßen auch als Freundin oder Freund. Wie in einer Fußballmannschaft funktioniert alles nur im Team.

 

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt bei mir immer mit einem Kaffee. Beim Smalltalk mit den Kollegen geht es um Privates, aber natürlich auch um betriebliche Dinge. Häufig kann man so schon Probleme lösen, bevor sie überhaupt entstehen. Nachdem ich meine E-Mails gesichtet habe, bin ich auf dem neusten Stand und kann mir meine Prioritäten für den Tag festlegen, um diese nach und nach abzuarbeiten. Letztlich sind wir in der Konstruktion für unsere Aufgaben und Termine selbst verantwortlich – also unsere eigenen Projektleiter. Diese selbstständige Arbeitsweise haben wir damals so von der Preh GmbH übernommen und profitieren noch heute davon.

 

Wenn du nicht gerade arbeitest, was machst du dann gerne in deiner Freizeit?

Bereits seit über 30 Jahren spiele ich Kirchenorgel. Sonst mag ich es lieber sportlich und etwas wilder. Ich fahre gerne Motorrad und Ski, wandere auf den Kreuzberg oder besuche Metal-Festivals.

 

Was wünscht du dir für die nächsten Jahre?

An allererster Stelle wünsche ich mir Gesundheit für mich und meine Familie, genauso wie für meine Kollegen und deren Familien. Für die Arbeit wünsche ich mir eine erfolgreiche, erfüllte Zeit und (mit einem Augenzwinkern) Altersteilzeit.

Vielen Dank für das nette Interview!